Lärmschutz
Lärmgutachten nach der LSV
Strassenlärm
Eisenbahnlärm
Gewerbe- und Industrielärm
Fluglärm
Sportanlagen
Parkierungsanlagen nach VSS 40 578
Lärmschutznachweise
Luft/Wasser-Wärmepumpen nach Cercle Bruit
HLKK-Anlagen

Bauphysik

Die Bauphysik befasst sich zu grossen Teilen mit dem Schutz vor Wärme und Feuchte. Die Gewährleistung der thermischen Behaglichkeit und eines hohen Wohnkomforts ist dabei von höchster Priorität.

Bauphysikalische Beratung

Im Verlauf jedes Bauprojekts entstehen Schnittstellen zur Bauphysik. Seien es Fragestellungen zur thermischen Gebäudehülle / zum Dämmperimeter, das Gewährleisten der Bauschadensfreiheit bei kritischen Details oder Fragen zur Akustik – wir begleiten Bauprojekte während sämtlichen SIA-Phasen (vom Vorprojekt bis zur Ausführung) und stehen mit unserer langjährigen Erfahrung und Expertise zur Verfügung.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Bauphysikalische Begleitung während sämtlicher SIA-Phasen
  • Beratung zum Wärme- und Feuchteschutz nach SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“)
  • Beratung zum Schallschutz nach SIA 181 („Schallschutz im Hochbau“)
  • Kontrolle von Ausführungs- oder Detailplänen hinsichtlich Bauphysik und Akustik

Winterlicher Wärmeschutz nach SIA 180 und SIA 380/1

Der winterliche Wärmeschutz ist normativ in den Normen SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“) sowie SIA 380/1 („Heizwärmebedarf“) geregelt und bedarf einer sorgfältigen Planung.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • U-Wert-Berechnungen (homogene und inhomogene Bauteile)
  • Empfehlungen zur Materialisierung der Wärmedämmstoffe
  • Berechnung des Heizwärmebedarfs nach SIA 380/1 (Systemnachweis)

Sommerlicher Wärmeschutz nach SIA 180

Der sommerliche Wärmeschutz gewinnt dank steigender Temperaturen auch in der Schweiz stark an Bedeutung. Diesem Thema muss somit bereits in einer frühen Planungsphase Beachtung geschenkt werden, um der sommerlichen Überhitzung entgegenzuwirken.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach SIA 180
    • einfache Kriterien (Verfahren 1)
    • Nachweis der Nachtauskühlung (Verfahren 1 und 2)
    • Nachweis für den Sonnenschutz (Verfahren 2)
    • Wärmedämmung und Wärmespeicherfähigkeit (Verfahren 2)
    • Thermische Gebäudesimulation (Verfahren 3)
  • Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach Minergie
  • Variantenstudien hinsichtlich Materialisierung (z.B. g-Werte der Verglasungen, gtot-Werte von Sonnenschutzmaterialien, Materialisierung von Bauteilen in Hinsicht auf deren Wärmespeicherfähigkeit, usw.)

Dämmkonzepte / Definition der thermischen Gebäudehülle

Die thermische Gebäudehülle eines Gebäudes ist per Definition lückenlos wärmegedämmt und luftdicht. Die Sicherstellung dieses Grundsatzes ist in der Praxis nicht immer trivial und setzt daher eine detaillierte Planung voraus.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Konzeption einer lückenlos wärmegedämmten und luftdichten Gebäudehülle nach SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“)
  • Variantenstudien zu Dämmkonzepten mittels Systemnachweis-Verfahren nach SIA 380/1 („Heizwärmebedarf“)
  • Vordimensionierung energetischer Massnahmen / Konstruktionsaufbauten

Luftdichtheit

Damit die Wärme im Gebäude bleibt und das Bauschadensrisiko minimiert wird, ist eine luftdichte thermische Gebäudehülle zwingend erforderlich. Die Sicherstellung einer luftdichten Hülle ist oft bei Bauteilübergängen (z.B. im Leichtbau) oder Durchdringungen schwierig zu gewährleisten. Mit unserer langjährigen Erfahrung in Theorie und Praxis können wir Konzepte zur Luftdichtheit zuverlässig ausarbeiten.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Luftdichtheitskonzepte nach SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“)
  • Luftdichtheitskonzepte in Anlehnung an RiLuMi („Richtlinie Luftdichtheit bei Minergie-Bauten“)
  • Luftdichtheitsmesskonzepte in Anlehnung an RiLuMi („Richtlinie Luftdichtheit bei Minergie-Bauten“)
  • Ausführungshinweise bei kritischen Bauteilübergängen
  • Luftdichtheitsmessungen und Leckage-Ortungen

Mindestwärme- / Mindestfeuchteschutz

Die SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“) fordert einen minimalen Wärmeschutz, damit die inneren Oberflächentemperaturen stets genügend hoch sind und sich dadurch das Bauschadensrisiko minimieren lässt.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Bemessen des Mindestwärmeschutzes von flächigen Bauteilen nach SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“)
  • Bemessen des Mindestfeuchteschutzes von Details mittels Wärmebrücken- / Isothermen-Berechnung nach SIA 180 („Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden“)
  • Definieren von Sanierungskonzepten bei Schimmelpilzbefall

Wärmebrücken-Simulationen (2D / 3D)

Wärmebrücken bei Gebäuden sind energetische Schwachstellen, wo lokal mehr Wärme verloren geht als durch die angrenzenden flächigen Bauteile. Durch den grösseren Wärmeabtransport verringert sich die innere Oberflächentemperatur bei der betroffenen Stelle, wodurch sich im ungünstigsten Fall Kondensat und später Schimmel bilden kann. Um dieser Problematik entgegenwirken zu können, gibt es modernste finite Elemente-Berechnungsprogramme, mit welchen sich solch kritische Wärmebrückendetails simulieren lassen.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Wärmebrücken- / Isothermen-Simulation in 2D und 3D
  • Bestimmung des längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten (Psi-Wert)
  • Bestimmung der minimal zu erwartenden Oberflächentemperatur (fRsi-Wert / Oberflächentemperaturfaktor)

Instationäre gekoppelte Wärme- und Feuchtetransporte (Simulation mit WUFI)

Der Feuchteschutz im Bauwesen gewinnt an Bedeutung, da verkürzte Bauzeiten, hohe Gebäudedichtheiten sowie neue Baustoffe zu mehr Bauschäden führen können. Um das thermisch-hygrische Verhalten von Bauteilen angemessen zu bewerten, reicht der klassische Nachweis nach dem Glaser-Verfahren oft nicht aus und es braucht moderne Prognose- und Berechnungsmethoden, welche auch lokale Klimaverhältnisse, Bauteilfeuchten, Trocknungsreserven und gekoppelte Wärme- und Feuchtetransporte dynamisch berücksichtigen.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Hygrothermische Simulation von kritischen Bauteilen mit dem Programmsystem WUFI (z.B. Innenwärmedämmungen oder Holzbaukonstruktionen)

Behaglichkeit

Ein angenehmes Raumklima bietet die Grundlage für zufriedene Nutzer eines Gebäudes. Das Wohlbefinden eines Menschen hängt von seiner physischen und psychischen Verfassung, der Aktivität, der Kleidung sowie verschiedenen Faktoren wie Luftqualität, Licht, Lärm und elektrischen Einflüssen ab. Auch Temperatur, Luftgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Unsere Kompetenzen im Detail:

  • Spezifische Hinweise zur thermischen Behaglichkeit gemäss SIA 180 (Aufenthaltsbereiche, Kaltluftabfall, Lüftungskonzept, usw.)
  • Thermisch-dynamische Gebäudesimulationen zur Überprüfung des thermischen Komforts (natürliche oder mechanische Lüftung)
  • Kontroll-Messungen mittels Datenloggern